Die Institution‘ ist ein vorübergehender Arbeitszusammenhang und eine inszenierte Institution. Letztere präsentierte sich 2013 erstmals in einer elftägigen Durational Performance. Während täglicher Öffnungszeiten konnten sich Besucher/innen in individuellen Theatervorstellungen durch die wachsende Installation leiten lassen, sich in alltäglichen Feiern lokaler wie globaler Nachbarschaften wiederfinden, im Archiv Spuren der fiktiven Institution folgen oder sich selbst in deren temporäre Geschichte einschreiben. Für elf Tage war ‚Die Institution’ Ausstellung, aber eben auch Theater, Labor, Lebens- und Arbeitsraum, samt Gästezimmer, großem Ess-, Arbeits- und Versammlungstisch, Indoor-Garten und Archiv. ‚Die Institution’ befragt die Produktionsbedingungen von Kunst, diskutiert unterschiedliche Praktiken der Institutionalisierung und Möglichkeiten, sich in der Welt, die uns umgibt, einzurichten, in ihr zusammenzuleben und -zuarbeiten. So ist ‚Die Institution‘ auch nur der zweite Teil einer komplexeren Kunstanlage: Unter dem Label ‚Die Institution‘ präsentierte sich in mehreren Städten ‚Die Aufführung‘ (zuletzt beim Impulse Theater Festival 2015) und ‚Das Publikum‘. ‚Das Theater‘ (Eröffnung mit ‚Das Dorffest‘) ist die gesamte Spielzeit 2015/2016 jeden zweiten Sonntag in Michelbach an der Lücke zu sehen. In Vorbereitung befindet sich derzeit ‚Die öffentliche Probe‘. Geplant ist zudem ‚Die Eröffnung‘ (2017/2018). Als textliches Sprungbrett beziehen sich alle Einzeletappen auf den preisgekrönten ersten Teil der Reihe: ‚Das Stueck‘ (2012).

Out Now: ‚Vorgestellte Institutionen / Performing Institutions‘ im Alexander Verlag Berlin!

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